Deutscher Evangelischer Verband
für Altenarbeit und Pflege e.V.

Pressearbeit

DEVAP-Pressemeldung, 02.08.2019
"Nach vorne schauen – die Pflege braucht einen Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung des Fachkräftemangels" (PDF)

Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn (CDU), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  Dr. Franziska Giffey und Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (beide SPD) haben mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) im Juni 2019 ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das mehr Fachkräfte in die Pflege bringen soll. Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) e.V. hat sich das Verhältnis zwischen der Entwicklung der Pflegebedürftigen sowie dem zukünftigen Personalbedarf angeschaut und die Maßnahmen der Politik zur Entschärfung des Fachkräftemangels bewertet.  In einem kritischen Beitrag stellt er die wichtigsten Bedenken vor und fordert nachdrücklich eine grundsätzliche Reform der Pflegeversicherung.

 

DEVAP-VKAD-Pressemitteilung, 30.07.2019
„Beiträge zur Pflegeversicherung sozialgerecht gestalten!" (PDF)

Der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) veröffentlichten heute im Rahmen ihrer Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung das sechste „fact sheet“. VKAD und DEVAP setzen sich hier für eine Heranziehung sämtlicher Einkommensarten auf Basis des steuerlichen Einkommensbegriffs ein.

 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 27.06.2019
„Pflegemarkt am Gemeinwohl orientieren!“ (PDF)

Der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) veröffentlichten heute im Rahmen ihrer Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung das fünfte „fact sheet“. Fokus ist eine konsequente und transparente Verfolgung von ethischen Handlungsmaximen gegenüber allen Berührungsgruppen der Einrichtungen und ambulanten Dienste.

 

DEVAP-Pressemeldung, 26.06.2019
„Krankenkassen vernichten Wälder - Ambulante Verordnungs- und Abrechnungsprozesse endlich digital vereinheitlichen“ (PDF)

Dr. Bodo de Vires, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP), erklärt zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe 3 der Konzertieren Aktion Pflege (KAP) „Innovative Versorgungsansätze und Digitalisierung“: „In Zeiten, in denen über hochentwickelte Sensortechnik, Robotik und Pflege 4.0 gesprochen wird, ist es kaum zu erklären, weshalb ambulante Pflegedienste weiterhin z.B. Dokumente zur Unterzeichnung drucken und diese per Fax oder Post an Kranken- und Pflegekassen übermittelt müssen – und das täglich und nicht nur in Ausnahmefällen. Die durch Krankenkassen vorgeschriebene Papierberge müssen endlich für ambulante Pflegedienste reduziert werden. Der DEVAP hat hierzu ein Positionspapier veröffentlicht.

 

DD-DEVAP-DEKV-Pressemitteilung, 04.06.2019
„Pflege muss nach der KAP an erster Stelle auf der politischen Tagesordnung bleiben“ (PDF)

Die Konzertierte Aktion Pflege der Bundesregierung hat der Pflege sehr viel politische und öffentliche Aufmerksamkeit beschert. Dies ist die erste Einschätzung der Diakonie Deutschland und ihren Fachverbänden, dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) und dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband (DEKV) anlässlich der heutigen abschließenden Sitzung der Konzertierten Aktion Pflege.

 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 29.05.2019
„Kommunale Pflegeinfrastruktur steuern und fördern!“ (PDF)

Der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) veröffentlichten heute im Rahmen ihrer Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung das vierte „fact sheet“. Fokus ist die Steuerung und Förderung der kommunalen Pflegeinfrastruktur.

 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 15.04.2019
„Zivilgesellschaft stärker einbinden! Ehrenamt anerkennen! Weiterentwicklung der Pflegeversicherung – die Dritte….“ (PDF)

Im dritten „fact sheet“ ihrer gemeinsamen Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung setzen sich der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) dafür ein, nachhaltige Konzepte zur stärkeren Einbindung der Angehörigenpflege und ehrenamtlich engagierter Kräfte in allen Pflege-Settings zu entwickeln.

 

DEVAP-Pressemitteilung, 11.04.2019
„Fester Eigenanteil jetzt auch eine Forderung der Politik“ (PDF)

Mit dem Beschluss des SPD Vorstands vom 08.04.2019 mit dem Titel ‚Zusammenhalt und Solidarität in der Pflege: Eigenanteile der Pflegebedürftigen begrenzen‘ und dem Entschließungsantrag des Bundesrates zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, der am morgigen Freitag, den 12. April 2019 als TOP 14 zur Abstimmung steht, ist die Forderung nach einem festen Eigenanteil für pflegebedingte Aufwendungen nun gänzlich in der Politik angekommen.

 

DEVAP-Pressemitteilung, 05.04.2019
"Anna Leonhardi neue Geschäftsführerin des DEVAP" (PDF)

Seit dem 1. April 2019 ist die Juristin Anna Leonhardi neue Geschäftsführerin des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP). Sie folgt damit auf den bisherigen Geschäftsführer Nicolas Basse, der seit dem 01. April einer anderen beruflichen Herausforderung nachgeht.

 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 11.03.2019
„Gerechtigkeit herstellen, Sektorengrenzen abbauen! Weiterentwicklung der Pflegeversicherung - zweiter Aufschlag“ (PDF)

Mit dem zweiten „fact sheet“ der Kampagne zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung stellen der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e. V. (DEVAP) den Abbau der Sektorengrenzen in den Mittelpunkt der Diskussion. Eine entsprechende Pressemitteilung wurde heute veröffentlicht.

 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 11.02.2019
„Zwei Verbände, eine Serie, ein Ziel: VKAD und DEVAP stellen gemeinsame „fact sheets“ zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vor mit Beginn der entsprechenden Kampagne (PDF)
Schon im vergangenen Jahr haben DEVAP und VKAD das gemeinsame Impulspapier zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung verabschiedet. Mit ihrer nun gestarteten Kampagne ziehen die beiden Verbände auch weiterhin konfessionsübergreifend „an einem Strang“, damit die Diskussion um eine nachhaltige Neuordnung der Pflegeversicherung weiter Fahrt aufnimmt.
 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 28.01.2019
„Mehr vom Gleichen geht nicht – Grundsatzdebatte für die Pflege längst überfällig“ (PDF)
Bezugnehmend auf das gemeinsame Impulspapier zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung haben Herr Dr. de Vries (DEVAP) und Herr Dr. Heil (VKAD) die Grundsatzdebatte, angestoßen von Bundesgesundheitsminister Spahn, zum Anlass genommen, um erneut darauf hinzuweisen, dass diese Debatte geboten ist und die beiden Verbände bereits konkrete Vorschläge haben, die sie gerne in die politische Diskussion einbringen wollen.
 

DEVAP-Pressemitteilung, 25.01.2019
„TSVG: Einfallstor für ambulante Betreuungsleistungen auf Niedriglohn-Niveau“ (PDF)
Am Mittwoch, den 16. Januar 2019, fand im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundes-tages die erste öffentliche Anhörung zum TSVG-Entwurf statt. Diskutiert wurden vor allem Themen aus dem ärztlichen Versorgungsbereich. Die ambulanten Betreuungsdienste wurden leider nur kurz im Hinblick auf die Gefährdung einer ganzheitlichen Versorgung im Sinne des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff angesprochen. Was jedoch außer Acht gelassen wird: Der TSVG-Entwurf könnte zum Einfallstor für Betreuungsleistungen auf Niedriglohn-Niveau werden. Das steht im krassen Missverhältnis zu den Bemühungen, die sozial-pflegenden Berufe aufzuwerten und die Qualität der Leistungen zu sichern.
 

Diakonie Deutschland-Caritas-DEVAP-VKAD-Pressemitteilung, 22.11.2018
Hilfe für alte Menschen grundlegend wei­terentwickeln - Impulspapier der konfessionellen Wohlfahrts- und Altenhilfe-Fachverbände für sor­gende Gemein­schaften und Reform der Pflegeversicherung (PDF)
Würdiges Altwerden braucht sorgende Gemeinschaften – mit diesem Leitmotiv haben der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland mit ihren Fachverbänden, dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) und dem Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD), ein Impulspapier zur Weiterentwicklung der Altenhilfe in Deutschland vorgelegt. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sind auf ein unterstützendes Umfeld in ihrer Nachbarschaft angewiesen. Freiwilliges Engagement zu stärken, um Vereinsamung entgegen zu wirken, bleibe wesentlich für eine an den Bedürf-nissen älter werdender Menschen orientierte Arbeit der Verbände. Die örtliche soziale Infra-struktur müsse im Zusammenwirken der Akteure der Altenhilfe, der Selbst- und Nachbar-schaftshilfe und der kommunalen Daseinsvorsorge weiterentwickelt werden.
 

DEVAP-Pressemitteilung, 20.11.2018
„Pflege: Wir gestalten die Zukunft“ DEVAP-Symposium am 22. / 23. November 2018 in Berlin (PDF)
Pflege im Blickpunkt - jetzt und in Zukunft: Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) stimmt die politischen und gesellschaftlichen Akteure der Pflege mit einem zweitägigen Symposium bereits auf das nahende neue Jahr ein - und auf viele längerfristige Aufgaben.
 

DEVAP-VKAD-Pressemitteilung, 09.11.2018
„Endlich am Ziel – GroKo begeistert die ambulante Pflege!“ (PDF)
Nach fünfjährigem Ringen lösen die politisch Verantwortlichen endlich das Versprechen ein, für die bessere Bezahlung der Mitarbeitenden ambulanter Pflegedienste gesetzlich zu sorgen. Mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) verabschiedet der Deutsche Bundestag Regelungen, die die Krankenkassen zur vollständigen Refinanzierung der Tariflöhne in der häuslichen Krankenpflege verpflichten und für eine auskömmliche Wegstrecken­entschädigung der mobilen Dienste sorgt.
 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 10.10.2018
„Gegen Lohndumping - Herr Minister, halten Sie Wort!“ (PDF)
Die Mitglieder der Diakonie und der Caritas zahlen bundesweit die höchsten Tarife im stationären und ambulanten Altenhilfebereich. VKAD und DEVAP fordern die gesetzliche Regelung für eine tarifliche Vergütung im SGB V analog zum SGB XI schon seit Jahren. „Gerne stehen wir als Ansprechpartner für eine entsprechende Umsetzung zur Verfügung“, so Nicolas Basse, Geschäftsführer des DEVAP. „Es wäre ein Signal der Wertschätzung für alle Pflegekräfte im ambulanten Dienst, wenn den Worten nun Taten folgten“, fügt Basse zu.
 

DEVAP-VKAD-Pressemeldung, 01.08.2018
„David gegen Goliath“ (PDF)
Der VKAD und der DEVAP fordern schon seit Jahren, die Zahlung von Tariflöhnen auch in der häuslichen Krankenpflege im fünften Sozialgesetzbuch gesetzlich zu verankern. „Wenn hier nicht endlich umgedacht wird, bleibt den ambulanten Diensten nur die Option den nicht mehr kostendeckend zu versorgenden Patienten zu kündigen und sie ihrem Schicksal zu überlassen. Ansonsten führt die Versorgung dieser Patienten zwangsläufig zur Insolvenz, weil die meisten Dienste kleine oder mittelständische Unternehmen ohne hohe finanzielle Rücklagen sind.“ führt Dr. de Vries aus.
 

DEVAP-Pressemeldung, 11.07.2018
Dr. Bodo de Vries zum Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) (PDF)

„Woher soll das Personal für die neu geschaffenen Stellen kommen?“ Dr. Bodo de Vries führt aus: „Ich hätte mir statt eines Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetzes eher ein ‚Pflegepersonal-Stärkungs-und-Gewinnungsgesetz‘ gewünscht. Denn nach wie vor fällt es vielen Pflegeein-richtungen schwer, überhaupt Stellen zu besetzen. Verbesserungen sind in dieser Hinsicht offenbar auch durch das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz nicht zu erwarten. Die zusätzlichen Stellen und Gelder können nur ein erster Schritt auf einem viel weiteren Weg sein. Bewohne-rinnen und Bewohner in stationären Einrichtungen müssen - ebenso wie dort tätigen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter - das Ziel haben, jede behandlungspflegerische Tätigkeit refinanziert und als ergänzende Personalressource zu erhalten. Denn dies wird Ihnen bereits seit 1995 verwehrt und benachteiligt die Versorgung in stationären Einrichtungen gegenüber der ambulanten Pflege. Das Gesamtvolumen der tatsächlichen behandlungspflegerischen Leistungen wird sicherlich mehr als fünfmal so hoch sein wie der Betrag, den die nunmehr eingestellten Gelder für zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kosten werden.“