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Neu: Eckpunktepapier Pflegeausbildung








Impulspapier Freiwilliges Engagement



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Dokumentation Bundeskongress 2007



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DEVAP warnt vor Korrektur-Endlosschleife - Wissenschaftliche Untersuchung zeigt Stärken und Schwächen des „Pflege-TÜVs“



Berlin, 21.07.2010 

Heute wurde eine bereits erwartete Evaluation des Pflege-Transparenzverfahrens veröffentlicht. „Wir befürworten das detaillierte und fundierte Herausarbeiten der Stärken und Schwächen des Instruments“, erklärt dazu Wilfried Voigt, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege e. V. (DEVAP). „Nun heißt es für die Verhandlungspartner der Pflegetransparenzvereinbarung, auf denen die Pflegenoten basieren, sich mit der Kritik an dem Instrument auseinander zu setzen. Wir fordern, dass in einem offenen Dialog mit allen Beteiligten an Lösungen gearbeitet wird, damit der gesetzliche Auftrag, Transparenz in der Altenpflege zu schaffen, endlich zufrieden stellend umgesetzt werden kann. Bürger sollen sich über die Qualität und das Angebot eines Heims oder eines Pflegedienstes informieren können, aber in aussagekräftiger Form.“ „Wir warnen vor Schnellschüssen bei der Überarbeitung, so wie sie zum Beispiel der GKV mit dem Einführen von Risikokriterien in ein sowieso komplexes Verfahren vorschlägt. „Bei zu schnellen, nicht allseitig vereinbarten Nachbesserungen oder Kompromissen besteht die Gefahr, dass das nächste Konzept auch nicht geeignet ist und wir uns in eine Schleife der ewigen Nachbesserungen begeben. Dann lieber einmal richtig!“ so Voigt weiter. „Vom Gesetzgeber ist gefordert, dass die Ergebnis und Lebensqualität dargestellt wird. Das ist augenscheinlich mit dem jetzigen Instrument nicht zu erfüllen.“ Hierbei könnte das im November erwartete Ergebnis der wissenschaftlichen Expertise zur ‚Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität’ hilfreich sein.


DEVAP: Ein Gesetz zur Pflegezeit ist als Anfang zu begrüßen



Berlin, 20.5.2010

„Ein Pflegezeitgesetz könnte dazu dienen, Beruf und Pflege eines Familienangehörigen zu vereinbaren,“ so die stellvertretende Vorsitzende des DEVAP e.V., Renate Gamp und sie begrüßt damit den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Schröder, die Situation von berufstätigen pflegenden Angehörigen zu verbessern. „Der Plan der Ministerin ist ein erster Schritt, nun muss gemeinsam an der Ausgestaltung gearbeitet werden“, so Gamp weiter. Unter Beachtung der tatsächlichen, überwiegenden Familiensituation in Deutschland kann das vorgestellte Modell der Ministerin jedoch in keinem Fall für sich alleine stehen, sondern es bedarf verschiedener flankierender Maßnahmen, um die schwierige Situation von den Betroffenen zu verbessern.

Damit spricht Frau Gamp insbesondere die sich ändernden familiä-ren Verhältnisse der pflegenden Generation in Deutschland an. Familien sind kleiner geworden, Familien sind neu zusammengesetzt, beide Partner sind berufstätig. So kann eine Pflegezeit entlastende Funktionen haben, wenn gleichzeitig stützende Strukturen eingeführt werden.
Von daher fordert der DEVAP neben der zu begrüßenden Einführung von besseren Rahmenbedingungen den flächendeckenden Ausbau von unterstützenden Netzwerken für pflegende Angehörige. Daneben müssen die Angehörigen, die die Möglichkeit haben, die Pflegezeit zu nutzen, auch fachlich in die Lage versetzt werden, die Pflege zu leisten. Hierzu müssten, wie bereits vom Diakonischen Werk der EKD gefordert, Pflegekurse und individuelle Schulungen oder Anleitungen von pflegenden Angehörigen zu einer Pflichtleis-tung der Pflegekassen werden. Hierbei geht es auch darum, mit den wachsenden Belastungen und stressenden Faktoren umgehen zu lernen.


Im Blickpunkt: Berufsfachschule Altenpflege in Osnabrück



Schülerinnen der DEVAP-Mitgliedseinrichtung Berufsfachschule Altenpflege in Osnabrück  sprechen im regionalen Fernsehsender über ihren Beruf.


DEVAP: Diakonische Altenhilfe unterstützt echte und aussagekräftige Transparenz



Freiwilliger Bericht bildet Lebensqualität in Einrichtungen ab
Berlin, den 29.01.2010


„Wir stellen klar: Für diakonische Einrichtungen ist Transparenz für Verbraucher ein wichtiges Anliegen“, erklärt Wilfried Voigt, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege e. V. (DEVAP) zu den Rechtsstreitigkeiten um den neu eingeführten Pflege-TÜV. „Betroffene und Angehörige sollen sich über die Qualität und das Angebot eines Heims oder
eines Pflegedienstes informieren können. Deswegen begrüßen wir generell alle Bemühungen in diese Richtung, auch die Prüfungen der medizinischen Dienste der Pflegekassen (MDKs) sowie die Veröffentlichung der Prüfergebnisse. Es kann daher nicht von einer Blockadehaltung der Träger die Rede sein, wenn Einrichtungenrechtlich gegen fehlerhafte Transparenzberichte vorgehen, wie kritisiert wird. Eine echte aussagekräftige Orientierungshilfe bieten jedoch nur Berichte, die korrekt abgefasst sind.“


„Grundsätzlich muss beim Pflege-TÜV zügig nachgebessert werden. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Prüfungen bundesweit uneinheitlich ablaufen - offenbar besteht ein zu großer Interpretationsspielraum für die Prüfer“, kommentiert der DEVAP-Vorsitzende. „Wir begrüßen daher, dass im Februar ein Expertentreffen geplant ist, um die Umsetzung der
Transparenzvereinbarung zu überprüfen und nachzujustieren.“


„Die Systematik der Prüfungen sollte alle Kriterien umfassen, die für Senioren und Angehörige wichtig sind“, so Voigt weiter. „Bei den MDK-Berichten trifft dies bislang nicht vollständig zu. So enthält das Prüfschema keinerlei Aussagen zur  Lebensqualität in einer Einrichtung. Seit längerem stellen wir unseren Mitgliedern einen Qualitätsbericht zu genau diesem Fragenkomplex zur Verfügung. Zahlreiche diakonische Einrichtungen nutzen die Berichtsvorlage,
um auf freiwilliger Basis Informationen zur Lebensqualität in ihrem
Haus zu veröffentlichen.“


Wachstum. Bildung. Zusammenhalt.



Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP.

 

Hier herunterladen (pdf, 900kb)


"Weil wir es wert sind"



Ein SPD-Video zur Unterschriftenübergabe (eine größere Version finden Sie  hier.)




DEVAP legt Forderungskatalog vor



"WeiterDenken - Warum wir eine neue Pflegereform brauchen"

 

Anlässlich des Kongresses hat der DEVAP der Öffentlichkeit einen neuen Forderungskatalog vorgestellt. Der Katalog mit dem Titel „WeiterDenken“ richtet sich an Menschen in gesellschaftlicher und politischer Verantwortung. Das Papier beschreibt exemplarisch Gegenwärtiges, zeigt Defizite der Rahmenbedingungen für die Pflege auf, bringt aber auch neue Ideen und Lösungsansätze in die politische Debatte der Weiterentwicklung ein. Verantwortlichen in der Altenarbeit und Pflege ist klar: Ein „Weiterdenken“ ist in allen Teilen der Gesellschaft dringend geboten. Denn ohne zukunftsfähige Rahmenbedingungen und deren nachhaltiger Finanzierung werden Krankheit und Pflegebedürftigkeit vor allen Dingen mit einem verbunden sein: Angst.

 

Laden Sie sich hier den Forderungskatalog herunter.


Neue DEVAP-Broschüre veröffentlicht



Standortbestimmung, Impulse und Praxis-Tipps zu „Leben und Wohnen im Quartier“

 

Mit einer Vielzahl von Konzepten, Projektbeispielen, Ideen und praktischen Tipps, wie sich die Altenhilfelandschaft entwickeln könnte, legt der DEVAP eine Standortbestimmung für die Perspektive eines verstärkten Quartiersbezugs für Verantwortliche in diakonischen Einrichtungen und Diensten der Altenarbeit vor.

Die zukünftige Altenhilfepolitik wird sich an den Bedürfnissen der Menschen im Quartier und im Umfeld der Einrichtungen orientieren. Das Paradigma der Pflege wird durch das des Wohnens und der wohnortnahen Begleitung im Alter abgelöst.

Diakonische Einrichtungen und Dienste positionieren sich, um Nähe zu den Menschen und Bindung untereinander im jeweiligen (Wohn-)Umfeld herzustellen. Durch die gemeinwesenorientierte Altenarbeit kirchlicher und diakonischer Einrichtungen und Dienste entstehen neue Perspektiven - im städtischen und auch im ländlichen Umfeld.

Entscheidungsträger verstehen ihre Einrichtungen als Teil des Gemeinwesens und sichern deren Zukunft. Der DEVAP will daher die Leserinnen und Lesern der 32-seitigen Broschüre anregen, diesen Wechsel der Perspektive mit zu vollziehen. Ein Wechsel bedeutet für Dienste und Einrichtungen der Diakonie, den Blick auf die Menschen im Umfeld des Wohnquartiers zu weiten und das Gemeinwesen im Quartier und in der Kommune mitzugestalten. Selbst Akteur in diesem Sinne zu werden heißt, sich einerseits für die Bedürfnisse alter Menschen einzusetzen, andererseits auch in anderen Bereichen – etwa bei Bildung, Freizeit oder Kultur – aktiv zu sein, um ein selbstbestimmtes und würdevolles Altern zu ermöglichen.

 

Hier können Sie die Broschüre herunterladen (pdf, 750kb)

Hier können Sie die Broschüre bestellen...

 


Leitlinie Lebensmittelhygiene



Buchtipp: „Wenn in sozialen Einrichtungen gekocht wird“

 

In Altenhilfeeinrichtungen spielt der Umgang mit Lebensmitteln eine wichtige Rolle. Mahlzeiten werden u. a. durch Großküchen, kleinere Küchen oder Caterer angeboten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten mit Bewohnerinnen und Bewohnern Speisen selbst zu. Auf Festen und Ausflügen wird Essen und Trinken gereicht. Dabei sind die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner zu berücksichtigen.

 

In all diesen Zusammenhängen sind Vorgaben der Lebensmittelhygiene zu beachten. Besondere Vorschriften gelten dabei für Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko. Dieses Rechtsgebiet ist in den letzten Jahren – ausgehend von europäischer Regulierung – auch in Deutschland grundlegend neu geordnet worden. Gemäß Artikel 8 der Verordnung (EG) 852/2004 haben Träger und Trägervertreter von Branchen, die mit Lebensmitteln umgehen, die Möglichkeit, in einer Leitlinie die recht allgemeinen europäischen Anforderungen an die Lebensmittelhygiene so zu konkretisieren, dass sie den spezifischen Gegebenheiten und Zielgruppen ihres Arbeitsfeldes gerecht werden.

 

Caritas und Diakonie haben eine solche „Leitlinie für eine gute Hygienepraxis in sozialen Einrichtungen“ entwickelt, die nun im Lambertus-Verlag erschienen ist. Einrichtungen der Altenhilfe finden hier umfangreiche Informationen dazu, welche Bestimmungen der Lebensmittelhygiene sie beachten müssen. Mit dieser Leitlinie, die behördlich anerkannt und die auch künftige Prüfungsgrundlage für die Überwachungsbehörden ist, wird für die Einrichtungen Rechtssicherheit im Umgang mit dieser komplexen Materie geschaffen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.


Beirat veröffentlicht Umsetzungsbericht



Am 25.05.2009 hat Dr h.c.Jürgen Gohde für den Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes den Umsetzungsbericht an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben.

Nach diesen Kostenberechnungen könnte der Umbau der Pflegeversicherung bis zu 3,6 Mrd. Euro zusätzlich kosten. Das neue Verfahren stellt die Selbständigkeit des Menschen in den Vordergrund.

Den vollständigen Bericht finden Sie unter folgendem Link:

 http://www.bmg.bund.de/cln_101/...

und hier finden Sie die Pressemitteilung des BMG

 http://www.bmg.bund.de/cln_101/...


DEVAP startet Offensive für mehr Transparenz in Senioreneinrichtungen



Neue Qualitätsberichte mit dem Fokus auf Lebensqualität

 

„Das Thema Transparenz für Verbraucher ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher wollten wir nicht auf Verhandlungsergebnisse und Verpflichtungen warten, – zu Recht, wie das heutige ergebnislose Ablaufen der Frist für die Verhandlungen zur Veröffentlichung von Qualitätsberichten zeigt – sondern sind selbst aktiv geworden. Als Ergebnis unserer Arbeit geben wir jetzt Pflegeeinrichtungen eine erste praktische Hilfe an die Hand, mit der sie die Lebensqualität im Haus freiwillig darstellen können." So kommentiert Wilfried Voigt, stellvertretender Vorsitzender des DEVAP, den Start der Veröffentlichung von freiwilligen Qualitätsberichten für stationäre Einrichtungen. „Das Besondere und Neue an dem Berichtskonzept ist, dass wir uns bewusst auf Angaben zur Lebensqualität in Pflegeeinrichtungen konzentrieren.“


Den Download zum Online-Ausfüllen und Ausdrucken finden Sie hier:


Wie Sie in unserer Vorlage Ihr eigenes Logo einfügen können, entnehmen Sie bitte diesem PDF.


Jetzt als CD-ROM: Leitfaden „Qualitätsentwicklung in der Offenen Altenarbeit“ aktualisiert



Seit längerem gibt es ein Handbuch zur Qualitätsentwicklung in der offenen Altenarbeit, das Experten aus dem Diakonischen Werk der EKD, dem DEVAP und der EAfA gemeinsam entwickelt haben. Jetzt liegt der Leitfaden in einer überarbeiteten Version vor. Beiträge zu aktuellen Themen wie „Leben und Wohnen im Alter“, „Kultur auf Rädern“, Fundraising, „Interkulturelle Öffnung“, Projektmanagement oder „Sucht im Alter“ sind neu hinzugekommen und tragen der rasanten Entwicklung dieses Arbeitsfeldes Rechnung.

Neu ist außerdem eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten für die praktische Arbeit. Checklisten, Antragsformulare, Musterverträge, usw. erleichtern die Planung und Organisation von Veranstaltungen oder Maßnahmen vor Ort und ersparen die zeitaufwendige Suche nach Vorlagen und Planungshilfen. Der Qualitätsleitfaden ist als CD-ROM erhältlich. Die PDF-Dateien können ausgedruckt oder am Monitor gelesen und mit Lesezeichen navigiert werden.

 

Die CD ist für 15.00 Euro beim Zentralen Vertrieb des Diakonischen Werkes der EKD erhältlich (Mail:  vertrieb(at)diakonie.de, Fax: 0711-79 77 502) Bitte geben Sie als Bestellnummer an: 90 660 03 CD-ROM.

Ein Bestellformular finden Sie hier.

 


DEVAP: Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff jetzt einführen



Berlin, 6.11.2009
Mehraufwendungen müssen solidarisch auf alle Schultern
verteilt werden

„Grundsätzlich begrüßt der DEVAP, dass die neue Regierung den
Mut hat, die schwierige Situation in der Altenhilfe und Pflege in den
Blick zu nehmen. Das Thema wurde in der Vergangenheit viel zu
oft auf die lange Bank geschoben, obgleich die drängenden
Probleme – durch die schlechten Rahmenbedingungen und die
Alterung der Gesellschaft – dringend angegangen werden müssen“,
erklärt Wilfried Voigt, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen
Verbands für Altenarbeit und Pflege e. V. (DEVAP) zu den
Koalitionsplänen für den Pflegebereich. „Es finden sich allerdings
wenig konkrete Aussagen im Koalitionsvertrag. Man wird die
Ergebnisse der geplanten Arbeitsgruppen abwarten müssen.“

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DEVAP zieht positive Bilanz



Mehr als 400 Besucher trafen sich im September in Berlin zum Leitkongress der evangelischen Altenhilfe. Dort erwarteten sie zwei informationsgefüllte Tage: Führungs- und Leitungskräfte aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit, um sich in 22 Veranstaltungen durch mehr als 60 Referenten über die Topthemen der Branche auf den neuesten Stand zu bringen, zu diskutieren, zu streiten und fachliche Erfahrungen mit Kollegen auszutauschen. „Das Ziel des Kongresses, eine Austauschplattform von Praktikern für Praktiker zu bieten, dürfte damit erneut erreicht worden sein“, bilanziert DEVAP-Vorsitzender Wilfried Voigt.

 

Interessenten können auf dieser Seite viele Kurzberichte zu den Fachforen, Vorträge und Präsentationen nachlesen oder/und fotografische Impressionen in der Bildergalerie ansehen. Voraussichtlich zum Ende des Jahres wird eine CD mit der ausführlichen Kongressdokumentation hergestellt sein und an die Kongressteilnehmer `09 versandt werden.

 

Der nächste Kongress findet am 21. und 22.09.2011 in Berlin statt.

Interessierte Aussteller können sich bereits jetzt anmelden unter  info(at)devap.de.